Die beste Kamera nützt wenig, wenn sie falsch hängt. Diese fünf Fehler passieren besonders häufig, und alle lassen sich mit wenig Aufwand vermeiden.
Hängt die Kamera zu tief, kann sie leicht abgedeckt oder abgeschraubt werden. Hängt sie zu hoch, siehst du nur Köpfe von oben und keine Gesichter. Bewährt haben sich etwa 2,5 bis 3 Meter Höhe mit leichter Neigung nach unten. Akku-Kameras mit Bewegungsmelder erkennen Personen am zuverlässigsten, wenn diese quer durchs Bild laufen und nicht frontal auf die Kamera zu.
Richte die Kamera nicht gegen die Sonne oder auf helle Lampen, sonst sind Personen im Gegenlicht nur Silhouetten. Ein Klassiker: die Kamera innen hinters Fenster stellen. Das Infrarotlicht der Nachtsicht spiegelt sich in der Scheibe, und nachts siehst du nur eine weiße Fläche. Für den Außenbereich gehört die Kamera nach draußen.
Die Kamera hängt, aber das Bild ruckelt oder bricht ab. Prüfe deshalb vor dem Bohren, ob das WLAN am Montageort stark genug ist, am besten direkt mit der Kamera und der App. Wände, Dämmung und Metall schlucken viel Signal. Abhilfe schaffen ein Mesh-System, ein Access Point in der Nähe oder gleich eine PoE-Kamera mit Kabel. Mehr dazu in unserem Ratgeber Akku, PoE oder WLAN.
Ein Fehler, der schnell teuer werden kann: Die Kamera erfasst den öffentlichen Gehweg, die Straße oder das Nachbargrundstück. Richte sie so aus, dass sie nur dein eigenes Grundstück zeigt, und nutze zusätzlich Privatzonen in der App. Schalte außerdem im Außenbereich das Mikrofon ab. Die Hintergründe erklären wir in Wo darf ich filmen?
Eine Kamera ist ein kleiner Computer im Netzwerk. Vergib ein eigenes, langes Passwort, aktiviere wenn möglich die Zwei-Faktor-Anmeldung und installiere Firmware-Updates. Wer die Kameras zusätzlich in ein eigenes Netzwerk (Gast-WLAN oder VLAN) packt, trennt sie sauber von PC und Smartphone.
Speichert die Kamera ausschließlich auf einer microSD-Karte, ist die Aufnahme bei einem Diebstahl mit weg. Sichere wichtige Aufnahmen deshalb zusätzlich, zum Beispiel auf einem NAS oder in der Cloud.
Erst alles provisorisch testen (Blickwinkel, Empfang, Nachtbild), dann bohren. Ein Probelauf über eine Nacht zeigt Gegenlicht und Fehlalarme.
Arbeiten in der Höhe immer mit sicherer Leiter und zu zweit. Arbeiten an der Hauselektrik gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.
Bewährt haben sich etwa 2,5 bis 3 Meter mit leichter Neigung nach unten. So ist die Kamera vor Manipulation geschützt und erkennt trotzdem noch Gesichter.
Das Infrarotlicht der Kamera spiegelt sich in der Glasscheibe. Nachts siehst du dann nur eine helle Fläche. Außenkameras gehören deshalb nach draußen.
Eigenes, langes Passwort vergeben, die Zwei-Faktor-Anmeldung aktivieren und Firmware-Updates installieren. Wer mag, trennt die Kameras zusätzlich in einem eigenen Netzwerk (Gast-WLAN oder VLAN) von PC und Smartphone.
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Auf dem YouTube-Kanal @TroskyOnline zeigen wir Kameras im echten Einsatz.